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Von der Melanchtonkirche machten sich am 22. Mai 2022 30 Vereinsmitglieder mit dem Fahrrad oder dem E-Bike zur Gedenkstätte Augustaschacht nach Hasbergen auf. Georg Hörnschemeyer, Vorsitzender des Trägervereins Gedenkstätten Gestapokeller und Augustaschacht, führte die KuL-Mitglieder durch das frühere Arbeitserziehungslager (AEL), das die Gestapo zwischen Januar 1944 und April 1945 zur Bestrafung auffällig gewordener Zwangsarbeiter eingerichtet hatte. Hörnschemeyer gab einen Überblick über die Geschichte des Gebäudes als Pumpstation des Stahlwerks Georgmarienhütte, als AEL am Ende des 2. Weltkriegs und als Wohnhaus für Ausgebombte und Heimatvertriebene nach dem Krieg. Der Rundgang durch das Gebäude wurde durch ausiovisuelle Informationen in den einzelnen Räumlichkeiten unterstützt, so dass sich alle ein Bild von den unmenschlichen Bedingungen der insgesamt 2.000 inhaftierten Männer und Jugendlichen aus 17 verschiedenen Ländern machen konnten  "Gänsehaut und Entsetzen" hätten die Schilderung der Gräueltaten in ihnen ausgelöst, so die KuL-Mitglieder.