Der Theaterbesuch in Osnabrück am 3. März 2020 stieß auf überaschend großes Interesse bei den Mitgliedern und Freunden. Die zunächst 20 reservierten Karten mussten mehrfach aufgestockt werden, so dass sich schließlich 26 Teilnehmer zum Sektempfang um 17 Uhr im Foyer des Theaters einfanden. Sie wurden von Frau Leonie Ludewig begrüßt, die uns auch im Vorfeld tatkräftig unterstützt und das Besuchsprogramm erstellt hatte. Anschließend stellte Frau Marie Senf, Dramaturgin am Theater Osnabrück, kurz das Ensemble vor. Viele Teilnehmer überraschte das geringe Gehalt der Schauspieler bei gleichzeitig hoher Arbeitsbelastung. Anschließend führte Frau Senf hinter die Kulissen und zeigte uns die Requisite des aktuellen Stückes, einen Requisitenraum, den Kostümfundus und die Maske mit zahlreichen Perücken, die alle aus Echthaar hergestellt wurden. Die Schneiderei stieß vor allem bei den Hobbyschneiderinnen auf reges Interesse. Dank der lebhaften und mit vielen Geschichten und Anekdoten gespickten Führung von Frau Senf vergingen die zwei Stunden wie im Fluge.

Im oberen Marmorfoyer wartete nach der Führung ein Imbiss mit Getränken zur Stärkung, bevor die Vorstellung das ausverkauften Stückes "Comedian Harmonists - Jetzt oder Nie" begann. Es schildert das Schicksal der sechs Sänger nach ihrer von den Nationalsozialisten erzwungenen Trennung im Jahr 1935 bis in die 70er Jahre - immer wieder unterbrochen von Gesangsdarbeitungen vieler berühmter Lieder wie "Veronika, der Lenz ist da" oder "Ich wollt' ich wär ein Huhn". Die ausgezeichnete Stimmqualität der sechs Sänger, die nur vom Klavier begleitet wurden, ließen die zweieinhalbstündige Vorstellung zu einem Genuss werden. Die Zugaben, wie "Mein kleiner grüner Kaktus", begleiteten die Zuhörer als Ohrwurm auf dem Weg nach Hause. 

Nochmals auf diesem Wege ein herzlicher Dank an das Theater Osnabrück, insbesondere Frau Leonie Ludewig, Frau Marie Senf und die Schauspieler, für diesen tollen Theaterabend!

Am 16. Februar 2020 fand der diesjährige Winterspaziergang des Vereins „Kultur und Leben“ statt. Trotz schlechter Wetterprognosen machten sich am Sonntagnachmittag knapp dreißig gut gelaunte Wanderfreunde auf den Weg vom Parkplatz am Möbelkaus Große-Honebrink ins Forellental. Petrus hatte ein Einsehen mit den Wandersleuten und stellte pünktlich zum Start für eineinhalb Stunden den Regen ab. Vorbei an der Sportanlage Im Stern ging es durch ein kleines Waldstück, dann an der Holperdorper Straße entlang bis in den Drehenbrook. Nach einer Pause mit einer kleinen flüssigen Stärkung ging es weiter vorbei an den Reitanlagen des Hofes Kasselmann über den Borgberg ins Forellental. Dort wurden die Wanderer schon von weiteren grünkohlhungrigen KuL-Mitgliedern erwartet.
Vorstandsmitglied Michael Matthies begrüßte Mitglieder und Gäste im Restaurant Zum Forellental und stellte das Jahresprogramm 2020 vor. Er kündigte unter anderem das nächste Highlight an, einen Theaterbesuch am 3. März 2020 im Stadtheater Osnabrück am Domhof. Nach einer Führung durch das Theater mit Blick hinter die Kulissen wartet dort ein kleines Buffet auf die KuL-Mitglieder, bevor die Comedian Harmonists mit ihrem Stück „Jetzt oder Nie“ zu hören und zu sehen sind. Am Sonntag, den 28. Juni 2020 fährt der KuL mit dem Bus zu dem neu gestalteten rock´n´popmuseum am Udo-Lindenberg-Platz 1 in Gronau. Näheres dazu gibt es unter Aktuelles zu lesen.
Zum Abschluss seiner Grußworte kündigte Michael Matthies „Die Plattmakers“ an, die das Grünkohlessen musikalisch begleiteten. Bernd Niehenke, der alte Pottbäcker, und Kontrabassist Klaus Gaumsann brachten mit ihren plattdeutsch vorgetragenen Liedern und „wahren“ Geschichten die über 40 Gäste zum Lachen und Schmunzeln.  
Nach kurzweiligen vier Stunden machten sich KuL-Mitglieder und Gäste, satt vom überaus leckeren Grünkohl, auf ihren Heimweg.

Der Verein KuL hat u. a. die Aufgabe, an der weiteren Entwicklung des Ortes mitzuwirken und ortsbildende bauliche Anlagen mitzugestalten (siehe Aufgaben). Dies ist in der Vergangenheit, z. B. bei der Errichtung des Kreisels in Natrup-Hagen oder des Mühlsteins am Gellenbecker Kreisel (Bild), in hervorragender Weise gelungen. Durch die Bewilligung von Mitteln aus dem niedersächsischen Förderprogramm zur Entwicklung des ländlichen Raumes sind Vereine und Verbände aufgerufen, an der Erarbeitung des Dorfentwicklungsplanes mitzuwirken.

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